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Datum: 13.11.2012

Die Funktion der Hand erhalten Patienten-Symposium rund um die Handchirurgie

Für Donnerstag, 22. November, lädt die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des Universitätsklinikums Bonn zu einem Patienten-Symposium ein. Betroffene und Interessierte können sich über moderne Handchirurgie informieren. Im Anschluss an die Vorträge gibt es die Möglichkeit zum Gespräch mit dem Ärzteteam. Die kostenlose Veranstaltung findet von 18 bis 20 Uhr im Hörsaal des Biomedizinischen Zentrums (BMZ), Sigmund-Freud-Straße 25, auf dem Venusberg statt.

Unsere Hände sind ein hochkomplexes „Werkzeug“ aus Knochen, Muskeln, Bändern und Sehnen. „Ihr wahrer Stellenwert wird uns meist erst dann bewusst, wenn ihre Beweglichkeit und ihr Gefühl durch Verletzung oder Erkrankung eingeschränkt sind oder sie im schlimmsten Fall gar nicht mehr funktionieren“, sagt Oberarzt Dr. Michael Windemuth, Leiter des Schwerpunkts „Handchirurgie“ an der Bonner Universitäts-Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie. Das Alltagsleben sei dann stark beeinträchtigt, oft verbunden mit einem enormen Verlust an Lebensqualität.

Es gibt eine Vielzahl von Erkrankungen und Verletzungsarten der Hand. Das reicht von einer einfachen Prellung beim Sport über schwere Arbeitsunfälle, die eine Amputation der Hand zur Folge haben, bis hin zu Tumoren und Verschleißerkrankungen. Die Handchirurgie am Universitätsklinikum Bonn nutzt für alle Eingriffe moderne schonende Techniken sowie die Mikrochirurgie und die Arthroskopie, eine Gelenkspiegelung mit Hilfe einer Minikamera, die über einen kleinen Hautschnitt mit einer Sonde eingeführt wird.

Der Schwerpunkt „Handchirurgie“ behandelt alle Verletzungsfolgen an der Hand und am Handgelenk sowie Schädigungen durch Druckausübung auf Nerven. Häufigstes Nervenkompressionssyndrom ist das Karpaltunnelsyndrom. Dabei wird der Mittelhandnerv im Handgelenksbereich eingeengt. Hinzu kommen beispielsweise Erkrankungen der Sehnen wie „Schnellende Finger“ sowie von Gelenkkapseln oder Sehnenscheiden ausgehende zystenartige Ausstülpungen, die so genannten Ganglien.

„Durch immer bessere Narkose- und Operationstechniken können wir heute viele handchirurgische Eingriffe ambulant durchführen. Dies ermöglicht uns eine individuell auf den Patienten abgestimmte Behandlung mit erheblich höheren Chancen auf Schmerzfreiheit. Ziel ist immer, die Funktionstätigkeit der Hände zu erhalten“, sagt Oberarzt Windemuth.

Kontakt:
Dr. Michael Windemuth
Oberarzt in den Schwerpunkten Unfall- und Handchirurgie
Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie
Universitätsklinikum Bonn
Telefon: 0228/287-15477
E-Mail: michael.windemuth@ukb.uni-bonn.de

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