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Datum: 17.12.2012

Junges Kolleg der NRW-Akademie nimmt zwei neue Bonner Mitglieder auf Bedeutende Auszeichnung für Dr. Wolfram Matthias Buchwitz und Dr. Christian Hornung

Elf junge Forscher haben sich im Auswahlverfahren für das Junge Kolleg der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste durchgesetzt. Mit Dr. Wolfram Matthias Buchwitz und Dr. Christian Hornung kommen zwei von ihnen aus Bonn. Die Aufnahme in das Junge Kolleg gehört zu den bedeutendsten Auszeichnungen für junge Wissenschaftlern in Nordrhein-Westfalen. Im Rahmen des Konzerts zum Neuen Jahr werden die Nachwuchswissenschaftler am 22. Januar 2013 in Düsseldorf offiziell ins Junge Kolleg aufgenommen.

"Die neuen Kollegiaten haben allesamt schon in jungen Jahren herausragende und innovative Forschungsleistungen vorzuweisen. Das Junge Kolleg bietet ihnen jetzt die Möglichkeit, ihre eigene Forschung zu verstärken und gleichzeitig auch über ihre eigentlichen Forschungsgebiete hinaus mit anderen Wissenschaftlern interdisziplinär zu arbeiten", sagte Akademiepräsident Professor Dr. Hanns Hatt.

Dr. Wolfram Buchwitz (Jahrgang 1980) ist am Institut für Römisches Recht und Vergleichende Rechtsgeschichte der Universität Bonn tätig. Seine Forschungsgebiete sind das antike römische Recht und das geltende Zivilverfahrensrecht. Für seine Habilitation im Bereich des Zivilverfahrensrechts untersucht er derzeit die Rolle des Richters im internationalen Schiedsverfahren. Hier prallen die verschiedenen nationalen Rechtstraditionen aufeinander und müssen zu einem einheitlichen internationalen Standard ausgebaut werden. Dazu sollen seine Forschungen einen Beitrag leisten.

Dr. Christian Hornung (Jahrgang 1981) ist stellvertretender Institutsdirektor am Franz Joseph Dölger-Institut der Universität Bonn. Sein Forschungsgebiet ist die „Apostasie im antiken Christentum“. Die altertumswissenschaftliche Forschung hat sich in den vergangenen Jahren intensiv mit Fragen der Inkulturation und Abgrenzung der Christen in der spätantiken Gesellschaft befasst. Lange ging sie dabei wie selbstverständlich davon aus, dass sich die Kirche in den ersten Jahrhunderten stetig ausbreitete. Dem umgekehrten Phänomen, dem Glaubensabfall, hat sie dabei überhaupt keine Aufmerksamkeit gewidmet. Im Rahmen seiner Forschungsvorhaben will Dr. Hornung dieses Phänomen genauer untersuchen.

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