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Fördermöglichkeiten

Wissenschaftleraustausch und Kooperationsprogramme

Universitätseigene Mittel

Eine der wichtigsten Fragen bei der Etablierung neuer oder Weiterentwicklung bestehender Partnerschaftsprogramme im Bereich der Forschungskooperation wie auch des Wissenschaftler- und/oder Studierendenaustauschs ist die Frage der Finanzierung. Nach dem Wegfall der Landesmittel für den Bereich "Internationalisierung" verfügt das Dezernat für Intenationale Angelegenheiten leider nur noch in geringem Umfang über Mittel der Universität zur Anschub- oder Teilfinanzierung von Partnerschaftsaktivitäten. Bitte wenden Sie sich mit Anfragen hierzu möglichst frühzeitig, spätestens aber jeweils zum 30. November für die im Folgejahr geplante Maßnahmen an das: Dezernat für Internationale Angelegenheiten - Abt. 6.1, Frau Tina Odenthal, Tel.: 0228 / 73 6190 oder Mail: tina.odenthal@uni-bonn.de

Darüber hinaus bestehen im Rahmen von fakultätsübergreifenden Partnerschaftsvereinbarungen mit den Universitäten Warschau, Prag und WASEDA (Tokyo) weitere Fördermöglichkeiten. 

Außerdem besteht eine Vereinbarung mit dem Collège de France zur Schaffung eines Ernst Robert Curtius-Lehrstuhls. Ein Gastlehrstuhl für Professoren des Collège de France, Ernst Robert-Curtius-Gastprofessur genannt, wird offiziell an der Universität für alle Fakultäten eingerichtet. Jedes Jahr können somit 1-3 Professoren  des Collège an der Universität lehren (Vorlesungen mit oder ohne Seminare), nach flexiblen Regelungen, die den Anträgen der einladenden Persönlichkeiten entsprechen und nach vorhergehender Absprache mit den Gastprofessoren über die Themen, Dauer und Termine der Lehrtätigkeit getroffen werden. Die Universität trägt hierbei die Reise- und Unterbringungskosten. Die Honorare der Professoren werden vom Collège gezahlt. Weiterhin lädt das Collège im Rahmen seiner Internationalisierungspolitik jedes Jahr etwa 40 ausländische Professoren und Gelehrte zu Vorträgen ein (4 Vorträge können Gegenstand einer Publikation werden). Das Collège wählt jedes Jahr Anwärter für seine Gastlehrstühle (Internationaler Lehrstuhl, Lehrstuhl für Künstlerisches Schaffen, Lilliane-Betancourt-Lehrstuhl für Theologische Invasion "Wissen und Armut"). Das Collège hat die Möglichkeit, jedes Jahr etwa 30 postdoktorale Forscher für Praktika an den Lehrstühlen aufzunehmen. Die im Rahmen des Abkommens vorgesehenen Kontakte zwischen den Professoren des Collège und der Universität sollen diesen Typ von Austausch zwischen den beiden Institutionen stärken. Ansprechpartner sind: Herr Professor em. Dr. Dr. Manfred Göthert, Tel.: 0228/73-54 08, E-Mail: goethert@uni-bonn.de sowie das Dezernat für Internationale Angelegenheiten, Abt. 6.1, Frau Tina Odenthal, 0228 / 73 6190 oder Mail: tina.odenthal@uni-bonn.de

Aufgrund der eingeschränkten universitätsinternen Fördermöglichkeiten gewinnt die Einwerbung von Drittmitteln zunehmend an Bedeutung. Im Folgenden möchten wir Ihnen daher weiterführende Informationen zu externen Förderprogrammen geben.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Sie sind Forscher/in, Wissenschaftler/in oder Studierender/e, die sich für grenzüberschreitende Projekte und Kooperationen interessiert? Einen Wegweiser für internationale Zusammenarbeit in Bildung und Forschung finden Sie unter: www.internationale-kooperation.de. Hier werden Sie insbesondere unter der Rubrik Ausschreibungen über  aktuelle Förderprogramme und Bekanntmachungen informiert.

Das Internationale Büro des BMBF beim DLR ist im Auftrag des BMBF tätig und unterstützt aktiv in bestimmten Ländern und in fachlich ausgewählten Schwerpunktbereichen die Zusammenarbeit. Unter www.internationales-buero.de finden Sie ebenfalls nützliche Informationen und Unterstützung.

Europäische Forschungsförderung und Bildungsprogramme

Das 7. EU-Forschungsrahmenprogramm (2007-2013)

Mit über 50 Mrd. € stellt das 7. EU-Forschungsrahmenprogramm das weltweit größte Förderprogramm für Forschungsprojekte dar. Das EU-Forschungsrahmenprogramm wird zentral von Brüssel aus verwaltet und hat eine Laufzeit von 7 Jahren. Mit Hilfe dieses Instruments können Drittmittel im erheblichen Umfang für Forschung und Technologie eingeworben werden. Das Portal der Landesregierung NRW bietet Ihnen weiterführende Informationen zum 7. EU-Forschungsrahmenprogramm. Weitere Informationen erhalten Sie zudem auf der Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Das deutsche Portal zum Forschungsrahmenprogramm der EU informiert über laufende Ausschreibungen innerhalb der EU.

Möchten Sie ein Forschungsprojekt mit europäischen und/oder internationalen Partnern entwickeln oder sich an europäischen Netzwerken beteiligen? Informationen und Beratung finden Sie auf den Seiten von EuroConsult Research & Education, einer Einrichtung des Ministeriums für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen mit Sitz an der Universität Bonn.

Die Europäische Union bietet eine Reihe von Förderprogrammen zur Hochschulzusammenarbeit und zur Intensivierung der Mobilität von Studierenden, Graduierten und Wissenschaftlern an. Der DAAD informiert und berät als Nationale Agentur bzw. Durchführungsstelle zu den hochschulbezogenen Programmteilen von SOKRATES und LEONARDO DA VINCI sowie zu TEMPUS. Darüber hinaus vergibt der DAAD in SOKRATES/ERASMUS und LEONARDO auch Fördermittel an die deutschen Hochschulen. Mehr Informationen hierzu finden Sie unter eu.daad.de

Für die Kooperation mit außereuropäischen Partner sind die Drittlandprogramme der EU von Interesse.

Programme der DFG

Einige Programme und Fördermöglichkeiten der DFG haben eine spezifische internationale Ausrichtung. Internationale Forschungskooperationen können im Rahmen von Einzelvorhaben, koordinierten Programmen sowie in Form von projektvorbereitenden Maßnahmen gefördert werden. Daneben gibt es regional- und fachspezifische Fördermöglichkeiten sowie Nachwuchsförderprogramme, Gastprofessuren und die Förderung von Kongress-, Kontakt-, Vortrags- und Informationsreisen.

Programme des DAAD

Der DAAD fördert in drei verschiedenen Programmschienen (Strukturprogramme, Partnerschaftsprogramme, Sonderprogramme) bi- wie multilaterale Kooperationsprogramme und die Internationalisierung der deutschen Hochschulen. Mehr Informationen finden Sie unter http://www.daad.de/hochschulen/de/index.html

Zudem bietet die Arbeitsstelle "Entwicklungszusammenarbeit" im DAAD speziell konzipierte Programme für die Hochschulkooperation mit Entwicklungsländern aus Mitteln des BMZ an.

Stiftungen in Deutschland

Stiftungen gewinnen zunehmend an Bedeutung bei der Einwerbung von zusätzlichen Drittmitteln zur Förderung von Wissenschaft, Forschung und Lehre. Unter: www.stiftungsindex.de haben Sie direkten Zugriff auf die Stiftungsdatenbank.

Sonstige Austausch- und Mobilitätsprogramme

Allgemeine Informationen zu Studium und Promotion von Ausländern in Bonn und Aufenthalten für Bonner Studierende und Graduierte im Ausland finden Sie auf den entsprechenden Seiten des Dezernats für Internationale Angelegenheiten.

 

Das Deutsche Mobilitätszentrum der Alexander von Humboldt-Stiftung berät und informiert Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die für Forschungstätigkeiten nach Deutschland einreisen wollen, zur Fördermöglichkeiten, praktischen Fragen des Aufenthalts etc.

In Zusammenarbeit mit den Mobilitätszentren der jeweiligen Zielländer informiert und berät es auch Forscher aus Deutschland, die zu Forschungstätigkeiten in EU-Mitgliedstaaten gehen möchten.

Das Deutsche Mobilitätszentrum ist Teil eines Netzwerkes von Mobilitätszentren in den EU-Mitgliedstaaten.

Informationen zu den von der Alexander von Humboldt-Stiftung selbst vergebenen Stipendien und Preisen für Deutsche und Ausländer finden sie unter http://www.avh.de/de/programme/index.htm


Der DAAD bietet eine Stipendiendatenbank für Studien- und Forschungsaufenthalte Deutscher im Ausland. Eine Übersicht für Ausländer in Deutschland finden Sie unter: www.daad.de/deutschland/de/2.4.2.html an. Hier ist eine Recherche nach Fächern, Ziel- bzw. Herkunftsland und Status (Studierende bis Hochschullehrer) möglich.

 

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