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Ernst-Robert-Curtius-Preis

Der Preis ehrt den deutschsprachigen Essay und will ihn, analog zum angelsächsischen und romanischen Sprachraum, auch in Deutschland als eigenständige literarische Form fördern und durchsetzen. Die Preisvergabe orientiert sich neben sprachlichen Kriterien an den Gedanken des großen Bonner Romanisten Ernst Robert Curtius sowie den Kriterien des vereinten Europas und der Völkerverständigung innerhalb und außerhalb der deutschen Sprachgrenzen.

Der Ernst-Robert-Curtius-Preis wird für ein essayistisches Lebenswerk vergeben und ist mit 8.000 Euro dotiert. Der Ernst-Robert-Curtius-Förderpreis soll junge Autorinnen und Autoren unter 40 Jahren fördern und ist mit 4.000 Euro dotiert. Beide Preise werden alle zwei Jahre in der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität vergeben.

Der Jury gehören seit Beginn der Preisvergabe im Jahr 1984 Personen des öffentlichen Lebens, Politiker, Schriftsteller, ein Vertreter der Stadt Bonn, der Rektor der Universität sowie der Stifter an.

Seit dem Jahr 2009 übernimmt die Universitätsgesellschaft Bonn nach einem Beschluss des Vorstands und des Verwaltungsrats die Finanzierung und Vergabe des Preises.