Hinweise zur Studienplanung
- Studienplanung und Stundenplan
Im ersten Studienjahr gibt es in der Regel klare Vorgaben für den Aufbau des Studiums. In den Bachelor-Studiengängen werden die Pflichtmodule durch Modulpläne festgelegt, die den Bachelor-Prüfungsordnungen als Anlage beigefügt sind. Studienverlaufspläne sind auf den meisten Kurzinformationen der ZSB, bzw. auf den Homepages der Institute zu finden. In den Studiengängen mit staatlichen Prüfungen (Jura, Lebensmittelchemie, Pharmazie, Medizin, Zahnmedizin) gibt es Studienordnungen, die in Form von Studienverlaufsplänen Vorschläge für den konkreten Aufbau des Studiums enthalten.
Auf der Grundlage dieser Pläne und Ordnungen ist es meist nicht schwer, den konkreten Stundenplan für das erste Semester zu erstellen. Dazu benötigt man zusätzlich noch das Vorlesungsverzeichnis, das unter basis.uni-bonn.de in elektronischer Form (eVV) zur Verfügung steht. Es enthält alle Angaben zu den Lehrveranstaltungen des Semesters (Thema, Veranstaltungsform, Ort, Zeit, Dozent) und bietet Funktionen zur Anmeldung für bestimmte Veranstaltungen (Übungen, Seminare, Praktika). Zusätzlich gibt es in den Instituten kommentierte Vorlesungsverzeichnisse bzw. Modulhandbücher mit detaillierten Angaben zu Inhalten der Kurse.
Prüfungsordnungen können von der Seite Prüfungsordnungen als pdf-Dateien abgerufen werden und sind in der Regel in den Instituten auch als Druckversion erhältlich. Die Studienordnungen der Studiengänge mit Staatsexamen sind über die Seite Studienordnungen im pdf-Format abrufbar.
Die Kombination von zwei Fächern (Kern- und Begleitfach in der Philosophischen Fakultät, Neben- oder Beifächer in Studiengängen anderer Fakultäten) sowie der Import von Wahlpflichtveranstaltungen aus anderen Studiengängen kann im Einzelfall Koordinierungsprobleme verursachen. Sollten sich wichtige Veranstaltungen überschneiden, muss die Auswahl im Hinblick auf ihre Bedeutung für den Studienfortschritt getroffen werden. Bei Problemen dieser Art sollten Sie die jeweiligen Fachberater ansprechen.
In der Regel machen Modulplan oder Studienordnung klare Angaben zum Umfang der Veranstaltungen, an denen man teilnehmen muss. Bei den Bachelor-Studiengängen werden Veranstaltungen im Gesamtvolumen von etwa 30 Leistungspunkten pro Semester belegt. In Stunden ausgedrückt heißt das, dass man pro Woche ca. 20-24 Stunden an der Universität präsent ist (Semesterwochenstunden SWS), zusätzlich muss die für die Vor- und Nachbereitung erforderliche Zeit berücksichtigt werden.
- Anmeldeverfahren
Ist der Stundenplanentwurf fertig, bleibt noch zu klären, für welche Veranstaltungen eine Anmeldung im jeweiligen Institut notwendig ist. Generell ist für die Module der Bachelor-Studiengänge immer eine Anmeldung erforderlich; wann und wo diese erfolgen muss, hängt vom Fach und den Regelungen des jeweiligen Prüfungsamtes ab. Vorlesungen sind meist ohne Anmeldung frei zugänglich, während für die übrigen Veranstaltungen je nach Fach Anmeldungen beim Prüfungsamt oder Institut, über Internet-Formulare oder teilweise über das elektronische Vorlesungsverzeichnis erforderlich sind. Über Termine und Modalitäten informieren neben den kommentierten Vorlesungsverzeichnissen die Internetseiten des jeweiligen Studiengangs bzw. das elektronische Vorlesungsverzeichnis. - Termine für Einführungsveranstaltungen
Wenn trotzdem nach Fragen offen sind, kann man diese in den Orientierungseinheiten und Einführungsveranstaltungen klären, die normalerweise in der Woche vor Vorlesungsbeginn stattfinden. Die Termine werden in der Einschreibungszeit im Internet bekanntgegeben. Die Philosophische Fakultät hat eine Begrüßungsseite angelegt, auf der die Termine für alle Bachelor- und Master-Studiengänge dieser Fakultät zu finden sind.
Bei den anderen Fakultäten finden Sie die Angaben dazu auf den jeweiligen Homepages der Fächer bzw. der studentischen Fachschaften, zum Teil auch im elektronischen Vorlesungsverzeichnis. Sollten Sie nicht fündig werden, wenden Sie sich am besten an den Fachberater/die Fachberaterin oder die Fachschaft.
- Veranstaltungsarten
Das Studium setzt sich aus unterschiedlichen Veranstaltungsformen zusammen, in denen der Lehrstoff vermittelt, eingeübt und diskutiert wird. Näheres dazu finden Sie hier.
- Leistungsnachweise und Prüfungen
Bachelor-Studiengänge
In den Bachelor-Studiengängen gibt es das System der studienbegleitenden Prüfungen, d.h. es werden jeweils am Ende des Semesters Modulprüfungen abgelegt, die schon relevant sind für die Abschlussnote. Dabei sind alle Leistungsformen möglich, z.B. Klausuren, mündliche Prüfungen, Hausarbeiten oder Referate. Sie müssen Standards genügen, die durch die Prüfungsordnung bestimmt sind. Für die Modulprüfungen werden Leistungspunkte (LP) gutgeschrieben und man erhält eine Note. Insgesamt müssen im Bachelor-Studiengang 180 LP erreicht werden. Die Gesamtnote errechnet sich aus dem mit den Leistungspunkten gewichteten Mittelwert der Noten der einzelnen Modulprüfungen.
Staatsexamensstudiengänge
Im Unterschied zu den Bachelor-Studiengängen werden in den Staatsexamensstudiengängen in der Regel Blockprüfungen in der Mitte und am Ende des Studiums abgelegt. Die Studiengänge gliedern sich in zwei Abschnitte: das Grundstudium umfasst in der Regel das erste bis vierte Semester, während das fünfte und die weiteren Semester bis zum Abschluss das Hauptstudium bilden. Die erste Phase wird durch eine Zwischenprüfung abgeschlossen. Im Laufe des Grundstudiums erwirbt man eine bestimmte Anzahl an Leistungsnachweisen („Scheine“), die als Voraussetzung für die Ablegung der Zwischenprüfung gelten. Im Fach Rechtswissenschaft erbringt man im Laufe des Grundstudiums Leistungen, die in ihrer Summe eine Zwischenprüfung ersetzen. Am Ende des Studiums steht die Staatsprüfung, die den Teil der Ausbildung an der Universität abschließt. Die Einzelheiten sind in den jeweiligen Studien- und Prüfungsordnungen geregelt.
Hilfestellung bei der Organisation des Studieneinstiegs findet man in erster Linie bei der Fachberatung und bei den Fachschaften. Auch die Zentrale Studienberatung kann aufgesucht werden.
