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Lehrveranstaltungen

Veranstaltungsarten

  • Modul
    In den neuen konsekutiven Bachelor- und Masterstudiengängen werden inhaltlich und thematisch zusammenhängende Studieneinheiten, die fachlich sinnvoll aus verschiedenen Veranstaltungen wie Vorlesungen, Übungen und Seminaren zusammengesetzt sind,  zu ein- bis zweisemestrigen Modulen zusammengefasst und durch studienbegleitende Prüfungen abgeschlossen. Diese Modulprüfungen werden nach einem europaweit einheitlichen System mit Leistungspunkten (übliche Abkürzung: LP) bewertet und in der Regel auch benotet. Diese Noten werden gewichtet bei der Berechnung der Gesamtnote des Studienabschlusses berücksichtigt. 
  • Vorlesung
    Vortragsreihe eines Professors oder Privatdozenten, die einen systemati­schen oder historischen Überblick über ein bestimmtes Thema vermittelt. In einigen Fächern stehen die Vorlesungen in engem Zusammenhang mit obligatorischen Übungen oder Seminaren und bereiten diese inhaltlich vor.
  • Übung
    In dieser Veranstaltungsform wird das für ein Fach erforderliche Grund­wissen ver­mittelt, das für die spätere eigenständige Arbeit erforderlich ist.
  • Tutorium
    In den Tutorien werden i. a. die in Vorlesungen, Seminaren oder Übungen be­handel­ten Inhalte eingeübt und vertieft. Häufig werden sie von Studierenden im höheren Seme­ster oder wissenschaftlichen Hilfskräften durchgeführt. In der ma­thema­tisch-naturwissenschaft­lichen Fakultät werden diese Tutorien auch oft als Übun­gen bezeich­net.
  • Seminar
    Veranstaltung, in der unter Anleitung eines Dozenten ein bestimmtes Thema er­arbeitet wird. Diskussion und intensive Mitarbeit prägen diese Veranstaltungs­form, wobei häufig durch Referate zu Detailfragen angeregt wird. Als Proseminare bezeichnet man Seminare der ersten beiden Studienjahre, Hauptseminare werden in der Regel im 3. Studienjahr (Vertiefungsphase) und im Master-Studiengang absolviert, als Oberseminare diejenigen für Fortgeschrittene und Doktoranden.
  • Praktikum
    Lehrveranstaltung, in der wissenschaftliche Experimente zu Übungszwecken durch­geführt werden (z. B. messen, beobachten und auswerten, analysie­ren, mikro­skopieren, präparieren, programmieren u. a.).
    Der Begriff "Praktikum" wird auch für berufsbezogene prakti­sche Tätigkeiten au­ßerhalb der Universität verwendet, die in manchen Prüfungsordnun­gen ver­bindlich festgelegt sind und entweder vor oder während des Studi­ums abzuleisten sind (z. B. Krankenpflegepraktikum im Medizinstudium). Unabhängig von solchen obligatori­schen Praktika ist es durchaus sinnvoll, sich in der vorlesungsfreien Zeit darum zu bemühen, Einblick in praktische Tätigkeiten zu gewinnen, die an das gewählte Studium anschließen können.
  • Exkursion
    Veranstaltung außerhalb der Universität, in der Besichtigungen und prakti­sche Untersu­chungen durchgeführt werden können.
  • Kolloquium
    Veranstaltung vor allem für höhere Semester, in der bestimmte Themen diskutiert werden, um wissenschaftliche Argumentationsweisen einzuüben.
  • "Academicus" hilft bei der Fachwahl

    Hilfe bei der Wahl des richtigen Studienfachs verspricht ein neues Angebot auf den Webseiten der Universität Bonn. Der virtuelle Studienberater "Academicus" gibt - zurzeit in achtzehn Studienfächern - Orientierungshilfe bei der Studienfachwahl: