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09. Januar 2012

 

Vorlesung

Gefährliche Berge und wie wir auf sie aufpassen können

Die warmen Sommer und Winter der letzten 20 Jahre machen auch den Bergen zu schaffen, man könnte sagen, dass sie ins schwitzen kommen. Das Eis auf den Bergen, das sich zu Gletschern auftürmt, beobachten Menschen schon seit langer Zeit. Daher wissen wir, dass die Gletscher überall in den Alpen zurückgehen. Nun gibt es aber auch Eis, dass im Inneren der Bergen drin ist, in ihren Spalten und Klüften und sie zusammenhält. Da wir es nicht sehen können, wollen wir in die Berge hineinsehen, ähnlich wie bei einem Röntgenbild beim Arzt. Wenn wir sehen, dass das Eis im Berg verschwindet, messen wir, ob sich Teile des Berges anfangen zu bewegen. Denn ein großer Felsbrocken, der herunterfällt, ist gefährlich für Wanderer und alles was ihm im Weg ist. Wir müssen also auf die Berge aufpassen, denn nur manchmal können wir den Fels mit einem Anker wieder fest machen. Oft können wir nur sagen wann und wo es gefährlich ist, damit dann alle aus dem Weg sind.


Dozent: 

Dr. Michael Krautblatter

Geographisches Institut

 

Datum: 09. Januar 2012

Ort: Wolfgang-Paul-Hörsaal, Kreuzbergweg 28