Auslandsaufenthalt
Mit Handicap ein Studium oder Praktikum im Ausland zu planen, mag auf den ersten Blick als unrealistisch erscheinen. Es gibt vieles zu beachten: die Universität im Ausland muss so beschaffen sein, dass man mit seiner Behinderung ohne größere Probleme studieren kann. Es muss eine passende Wohnung gefunden werden; die Krankenversicherung muss eventuell angepasst werden und vieles andere mehr. In der Regel entsteht ein finanzieller Aufwand, den man selbst nicht vollständig tragen kann.
Einen guten Überblick über Finanzierungsmöglichkeiten durch Eingliederungshilfe nach SGB XII, Auslandsbafög, Stipendien etc. geben die Seiten des
Deutschen Studentenwerks.
Grundinformationen über Möglichkeiten des Auslandsstudiums, Partnerhochschulen der Universität Bonn in anderen Ländern der EU und weltweit sowie generelle Hinweise zur Organisation kann man bei der Auslandsstudienberatung im International Office erhalten.
Behinderte und chronisch kranke Studierende, die im Rahmen des ERASMUS-Programms an eine Partnerhochschule der Universität Bonn gehen oder ein Praktikum machen möchten, sollten prüfen, ob sie Mittel aus dem Sonderförderungsetat des
Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) bekommen können.
Angaben zur Barrierefreiheit an anderen europäischen Hochschulen enthält der
Higher Education Accessibility Guide. Informationen zu Ablauf und Förderung im ERASMUS-Programm sind im International Office erhältlich.
ERASMUS-Seite des International Office
Wer sein Auslandsprojekt im Vorfeld besprechen möchte, kann sich an die
Beauftragten für behinderte und chronisch kranke Studierende wenden.
Hilfreich sind auch die Erfahrungsberichte von Studierenden mit Handicap, die man auf den Seiten des Studentenwerks und des DAAD findet.
