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Griechische und Lateinische Literatur der Antike und ihr Fortleben (B.A., Begleitfach)

Informationen der Zentralen Studienberatung

 

Ziele und Leitideen

Die Abteilung für Griechische und Lateinische Philologie des Instituts für Griechische und lateinische Philologie, Romanistik und Altamerikanistik bietet das Begleitfach Griechische und Lateinische Literatur der Antike und ihr Fortleben an, das sich mit dem griechischen und römischen Altertum ebenso beschäftigt wie mit dessen vielfältigen Nachwirkungen in Sprache, Literatur und Kultur.

Die für eine Reihe weiterführender geisteswissenschaftlicher Studiengänge benötigte oder erwünschte Kompetenz auf dem Gebiet der antiken Kultur lässt sich damit in diesem Begleitfach erwerben. Darüber hinaus erfüllt das erfolgreiche Absolvieren des Nebenfachstudiengangs die Anforderung für Lateinkenntnisse anderer BA-Studiengänge der philosophischen Fakultät.

Folgende Kompetenzen werden durch den Studiengang vermittelt:

  • Kenntnisse grundlegender grammatischer Kategorien in den klassischen Sprachen als Mittel der Sprachreflexion
  • Überblick über die Geschichte der antiken Literaturen und ihre Rezeption im Bereich der mittel- und neulateinischen Literatur
  • Bekanntschaft mit den kanonischen, für die gesamte europäische Kultur konstitutiven Texten der antiken Literatur
  • Exemplarische vertiefte Bekanntschaft mit einzelnen Epochen, Gattungen oder Werken
  • Einführung in Methoden und Gegenstände der modernen Forschung

 

Der Studiengang bietet grundsätzlich 2 Optionen des Studiums:

  • Ohne Erwerb einer klassischen Sprache (diese Möglichkeit wird voraussichtlich zum Wintersemester 2011/12 entfallen)
  • mit dem Erwerb einer der beiden klassischen Sprachen

 

Studierende, die die zweite Option wählen, also eine klassische Sprache während des Studiums erwerben (oder ihre bereits auf der Schule erworbenen Sprachkenntnisse vertiefen), können auf den Bachelor-Studiengang aufbauen und den Master-Studiengang Griechische und Lateinische Literatur der Antike und ihr Fortleben absolvieren.
Den unterschiedlichen Vorkenntnissen der Studenten in den Alten Sprachen wird bereits im Bachelor-Studiengang durch verschiedene Studienmöglichkeiten Rechnung getragen:

    1. Studierende ohne Sprachkenntnis, die die notwendige Kenntnis der Alten Sprachen während des Bachelor-Studiumserwerben wollen (Modellfall 2+3)
    2. Studierende, die Sprachkenntnisse im Umfang des Latinums, aber keine griechischen Sprachkenntnisse besitzen (Modellfall 4)
    3. Studierende, die Sprachkenntnisse im Umfang des Graecums, aber keine lateinischen Sprachkenntnisse besitzen (Modellfall 5)
    4. Studierende, die Sprachkenntnisse im Umfang des Graecums und Latinums besitzen (Modellfall 6) 

 

Unabhängig von den sprachlichen Voraussetzungen sollen alle Studierenden nach dem Bachelor-Studium über dieselben inhaltlichen und methodischen Kompetenzen verfügen; einzig die erworbene sprachliche Kompetenz auf dem Gebiet der griechischen und/oder lateinischen Sprache divergiert, je nach der gewählten Option des Bachelor-Begleitfachs und der von der Schule mitgebrachten Sprachkenntnisse.