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Universität Bonn im Profil

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Traditionell modern - Universität Bonn

Die Universität Bonn zählt mit rund 28.000 Studierenden – davon 4.000 aus dem Ausland – zu den großen Hochschulen in Deutschland. Sie ist eine moderne Forschungsuniversität mit starker internationaler Ausrichtung. Das Studienangebot der Universität Bonn umfasst rund 90 Studiengänge. Das wissenschaftliche Profil bilden die Schwerpunktbereiche Mathematik, Physik/Astronomie, Ökonomie, Chemie, Pharma-Forschung, Biowissenschaften, Genetische Medizin, Neurowissenschaften und Philosophie/Ethik. Als einzige deutsche Universität hat Bonn in der nahen Vergangenheit zwei Nobelpreisträger hervorgebracht: Wolfgang Paul (Physik, 1989) und Reinhard Selten (Ökonomie, 1994).

Im Jahr 1818 im Geiste Wilhelm von Humboldts gegründet stieg Bonn rasch zu den führenden deutschen Universitäten auf. Bedeutende Wissenschaftler zog es ebenso an den Rhein wie später berühmte Studenten und die Söhne der regierenden Häuser Deutschlands. An die große akademische Tradition des 19. Jahrhunderts konnte die Universität nach den beiden Weltkriegen wieder anknüpfen.

Die Liste der berühmten Bonner Professoren ist lang. Sie umfasst klangvolle Namen wie den Dichter und Historiker Ernst Moritz Arndt (1769 – 1860), den Astronomen Friedrich Wilhelm Argelander (1799 - 1875), den Chemiker August Kekulé von Stradonitz (1829 – 1896), den Nationalökonomen Josef Schumpeter (1883 – 1950), den Philologen Ernst Robert Curtius (1886 – 1956) und den Theologen Joseph Ratzinger (geb. 1927), der heutige Papst Benedikt XVI. Zu den bekanntesten Bonner Absolventen gehören Heinrich Heine, Karl Marx, Friedrich Nietzsche und Konrad Adenauer.

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Die Universität Bonn ist in sieben Fakultäten organisiert, die zum Teil bereits
seit dem 19. Jahrhundert existieren:

 

Forschung im Focus

Das Selbstverständnis als Forschungsuniversität versetzt die Universität Bonn in die Lage, auch in der Lehre Maßstäbe zu setzen. Studierende erhalten die Gelegenheit, aktiv an Forschungsprojekten teilzunehmen. Das solide forschungsnahe Studium stellt für Bonner Absolventen einen klaren Vorteil auf dem Arbeitsmarkt dar, der das wissenschaftliche Renommee der an der Universität tätigen Hochschullehrer reflektiert.

Die internationale Ausrichtung von Forschung und Lehre hat in Bonn eine lange Tradition. Heute kooperiert sie in Wissenschaft und Lehre mit Partnern in aller Welt, unter anderem mit 59 Partneruniversitäten auf fünf Kontinenten. Internationale Studiengänge und bilinguale oder rein englischsprachige Studienangebote sichern nachhaltig die Attraktivität der Universität Bonn für ausländische Studierende.

Die Universität nutzt mehr als 350 Gebäude im gesamten Bonner Stadtgebiet. Das markanteste ist ohne Zweifel das Hauptgebäude im Zentrum, das früher als kurfürstliches Residenzschloss diente und heute die Geisteswissenschaften und die Theologischen Fakultäten beherbergt. Im Verbund mit dem Hofgarten trägt dieses Wahrzeichen der Stadt viel zum unverwechselbaren Flair der Universität bei. Zu den wichtigen Standorten zählen außerdem das unweit des Hauptgebäudes gelegene Juridicum für die Rechts- und Staatswissenschaften und die Bauten der vorklinisch-medizinischen, landwirtschaftlichen und naturwissenschaftlichen Disziplinen in Poppelsdorf. Das Universitätsklinikum Bonn hat seinen Standort auf dem Bonner Venusberg.

Bislang einzigartig in Deutschland ist auch eine neue Tradition an der Uni Bonn: Seit 2005 verabschiedet die Universität ihre Absolventen einmal im Jahr im Rahmen einer festlichen Abschlussfeier. Dabei tragen die Absolventen Barett und Talar, die mit den Farben ihrer jeweiligen Fakultät geschmückt sind. Rund 1.000 Teilnehmer nahmen das Angebot im vergangenen Jahr an.

 

Die Universität Bonn in Zahlen:

Forschung
  • 1 Exzellenzcluster (Mathematik)
  • 2 Graduiertenschulen (Ökonomie und Physik/Astronomie)
  • 13 Sonderforschungsbereiche
  • 16 Forschergruppen und Klinische Forschergruppen
  • 7 Graduiertenkollegs und -schulen
  • 1 BMBF-Forschungsschwerpunkt
 
Nobelpreisträger
  • Wolfgang Paul (*1913, †1993), Nobelpreis für Physik 1989
  • Reinhard Selten (*1930), Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften 1994
 
Studium und Lehre
  • ca. 27.500 Studierende (darunter ca. 3.700 aus dem Ausland)
  • rund 90 Studiengänge
  • ca. 2.900 Studienabschlüsse pro Jahr
  • 59 Partneruniversitäten in Europa, Amerika, Asien und Australien
 
Personal
  • 517 Professoren
  • 3.513 wissenschaftliche Mitarbeiter
  • 4.808 Mitarbeiter in Technik und Verwaltung (inkl. Kliniken)
 
Finanzen
  • 468,0 Mio. Euro Haushaltsvolumen
  • 129,0 Mio. Euro Drittmittel für Forschung
 
Infrastruktur
  • rund 100 Bibliotheken mit 5.515.343 Medien
  • 371 Gebäude in der Stadt in der Umgebung
  • 2 Schlösser