Laborausstattung und Exkursionszuschüsse
Wie angehende Geodäten, Agrar- und Ernährungswissenschaftler von Studienbeiträgen profitieren
Das gab es bislang noch nicht: An der Landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Bonn stehen den Studierenden seit kurzem hochmoderne Labore für biowissenschaftliche Studien zur Verfügung. Laut Professor Dr. Heiner Kuhlmann, Prodekan für Planung und Finanzen, investiert die Fakultät zwei Drittel ihrer rund 1,1 Millionen Euro Studienbeiträge in diesem Jahr vor allem in die Modernisierung ihrer technischen Lehrausstattung mit Instrumenten, Laborzubehör und Apparaten.
So wurden die chemisch-biologischen Labore mit neuen Gaschromatographen ausgerüstet und moderne GPS-Empfänger angeschafft. "Das andere Drittel verwenden wir vor allem für Exkursionen und zusätzliche studentische Hilfskräfte," erklärt Professor Kuhlmann. Alles in allem haben sich die Lernbedingungen der Landwirtschaftlichen Fakultät, die in ihrer Form einzigartig in Nordrhein-Westfalen ist, erheblich verbessert.
Reisen bildet, und das gilt auch für angehende Agrar- und Lebensmittelwissenschaftler. Das Institut für Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften erhielt beispielsweise in diesem Jahr rund 2.000 Euro für Exkursionen zugewiesen. "Dank der Studienbeiträge können wir nun zusätzliche Exkursionen und Studienfahrten an fernere Orte anbieten", sagt Professor Kuhlmann. So fanden in diesem Jahr die mehrtägigen Pflichtexkursionen im Hauptstudium der Agrarökonomik nicht wie in den vergangenen Jahren im Spreewald, sondern in Südschweden und Brüssel statt. "Die Eigenbeteiligung an den Exkursionskosten ist deutlich gesunken."
Dass die Studierenden an der Landwirtschaftlichen Fakultät recht zufrieden mit dem Einsatz ihrer Beiträge sind, mag auch an der Informationspolitik der Fakultät liegen. Sie hat bereits im Sommer damit begonnen, alle neuen, aus Studienbeiträgen finanzierten Geräte mit einem Aufkleber als "finanziert aus Studienbeiträgen" zu kennzeichnen. "Das kommt bei den Studierenden sehr gut an", sagt Prodekan Professor Dr. Heiner Kuhlmann. "Ich habe sogar den Eindruck, die Praktikumsteilnehmer gehen jetzt sorgsamer mit den Geräten um, da sie wissen, dass sie von ihren eigenen Beitragsgeldern bezahlt wurden."
Kontakt:
Prof. Dr. Heiner Kuhlmann
Prodekan für Planung und Finanzen
der Landwirtschaftlichen Fakultät
Telefon: 0228/ 73-2620
E-Mail: heiner.kuhlmann@uni-bonn.de
