Kommentare früherer Studenten
Was sagen frühere Austauschstudenten über ihr Studium an der Universität Bonn? Finden Sie es heraus!
Danke
Ich muss zugeben, dass ich anfangs ein bisschen besorgt war ob ich meine Kurse richtig gewählt hatte und dass ich nicht wusste was ich wählen sollte.
Ich möchte dem gesamten JYP-Team dafür danken, dass Sie den Übergang ins Semester und nach Deutschland so fließend und natürlich gestaltet haben. Bislang habe ich noch keine der Schwierigkeiten erlebt von denen Freunde von mir aus anderen Austauschprogrammen berichtet haben. Vielen Dank dass Sie mir geholfen haben mich an die Uni und das Leben in Deutschland zu gewöhnen.
- Alexander Hudy
Bonn Programm-Student, 2010
University of Wisconsin-Madison, USA
Im Radio
Die Deutsche Welle hat uns beim Abschiedsbrunch besucht und berichtet über JYP, Gastfamilien und Germany Hands-On (ab Minute 5:20).
Barrierenlose Freundschaft
Die größte Freude während der zwei Semester war, dass ich viele gute Freunde nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus verschiedenen Ländern kennenlernte, was in Japan mangels ausländischer Studierenden relativ schwierig ist. Obwohl wir miteinander nicht optimal auf Deutsch reden konnten, verstanden wir uns einander so gut, dass wir die Freude sowie das Leid miterlebten. Ich bemerkte dann, dass die Menschen nicht unbedingt Sprachen bräuchten, um sich einander gut zu verstehen. Unter Muttersprachlern gibt es offensichtlich zahlreiche Probleme. Was ich dabei wichtig finde, ist, dass die Menschen sich einander für die Individuellen auf der Erde halten und nicht aber für die Zugehörigen von nationalen, ethnischen oder rassischen Gruppen.
- Takashi Kubota
Bonn Programm-Student, 2008-2009
Keio University, Japan
Erfahrungen in einer Bonner Grundschule
Ich hatte eine wunderbare Erfahrung an der Grundschule und bin sehr dankbar, dass ich diese Gelegenheit hatte. Die Kinder und die Lehrerinnen waren immer sehr nett und hilfreich. Sie wussten, dass mein Deutsch weit entfernt von fehlerlos war, aber trotzdem hatten sie immer Geduld und haben mich immer freundlich behandelt. Ich habe von der Arbeit dort mein Deutsch viel verbessert und auch Spaß gehabt. Ich hoffe nur, dass Frau Hoffman unsere Zeit zusammen so viel genossen hat, und dass die Kinder etwas von mir oder von ihrer Erfahrung mit mir gelernt haben. Ausdrücklich hoffe ich, dass die Kinder Basketball wegen mir besser spielen kann, weil ich mit ihnen darauf gearbeitet habe. Das war wahrscheinlich mein bester Beitrag!
- Arron Keller
Bonn Programm-Student, 2008-2009
University of Kansas, USA
Studium und Praktikum in der UN-Stadt Bonn
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Ich kann nicht genug Positives über meine Erfahrung in Bonn sagen. Die Stadt bietet so viele tolle Gelegenheiten für Austauschstudenten nicht nur mehr über Deutschland, sondern auch über internationale Kulturen zu erfahren. Als UN Stadt finden in Bonn viele Veranstaltungen statt, an denen Studenten teilnehmen können um ihre Kenntnisse über Weltthemen und Politik zu erweitern – es ist unmöglich sich hier zu langweilen.
Die Teilnahme an einem Praktikum der UNO Organisation war eines der nützlichsten Dinge, die ich in Bonn machen durfte. Durch das Germany Hands-On Programm wurde mir ermöglicht Universitätskredits für mein Praktikum zu sammeln. Neben dem Praktikum konnte ich zusätzlich noch Universitätskurse belegen. Meine Arbeit bei UNIFEM Deutschland bot eine gute Mischung aus selbstständigen und betreuten Projekten. Dies war ein großartiger Weg um eine bessere Perspektive bezogen auf meine zukünftigen Berufspläne zu bekommen.
Das Netzwerk von politischen Organisationen und NROs (Nicht-Regierungs-Organisationen) in Bonn ist ideal für Studenten, die ihren Horizont in Bezug auf internationale Beziehungen erweitern möchten. Die Teilnahme am Germany Hands-On ermöglichte mir meine Deutschkenntnis zu verbessern und mich in die Bonner Leben integriert zu fühlen. Nach dieser Erfahrung fühle ich mich viel sicherer und vorbereiteter auf mein zukünftiges Studium und Beruf. Daher würde ich anderen Austauschstudenten das GHO Programm sehr empfehlen.
- Cassandra Krause
Bonn Programm-Student, 2007-2008
University of Wisconsin-Madison, USA
Es war unglaublich!
Ich könnte nicht beschreiben, wie fantastisch mein Semester in Bonn war! Es gibt so viel in Bonn und um Bonn herum zu erleben. Museen, Filme, Theaterstücke, die Oper, und auch die verschiedenen Viertel Bonns.
Als ich da war half ich freiwillig an einer Grundschule. Meine Zeit dort gab mir viele Möglichkeiten, die Kultur und Sprache besser zu verstehen und mein Wissen in Pädagogik praktisch anzuwenden. Diese Erfahrungen haben mich sehr beeinflusst und ich hoffe, mehr Studenten würden ähnliche Chancen nutzen um ihre Kenntnisse der Kultur und Sprache zu vertiefen.
Mein Semester in Bonn hat mein Deutsch verbessert und hat mir ein tieferes Verständnis für die Kultur und Menschen ermöglicht. Das Semester an der Uni war mein bestes Semester während meines Studiums am Wartburg College in Iowa. Es war unglaublich!
- Anja Hoehn
Bonn Programm-Student, 2008
Wartburg College
Keine Sorge. Komm einfach!
Wie muss man sich auf das Studium in Bonn vorbereiten? Das Präteritum auswendig lernen? Die Deutsche Kultur genau verstehen oder ein Citibank Konto eröffnen?
Natürlich ist dies nützlich. Trotzdem kann man hier fast alles machen. Auch kann man sich nicht vorher vorstellen, was hier passiert. Jedoch braucht man sich keine Sorgen machen. Hier gibt es genug Unterstützungen wie das International Office, Tutoren und die anderen ausländischen Studenten, mit denen du zusammen das Programm erleben kannst.
Also komm einfach mit ein wenig Mut und Motivation!
- Eriko Yamagami
Bonn Programm-Student, 2006-2007
Waseda University, Japan
Die Welt versammelt sich in Bonn!
Im nächsten Jahr wirst du nicht nur andere aus deinem Land und aus Deutschland kennenlernen, sondern auch Menschen aus der ganzen Welt. Du wirst nicht nur beim Studium (wo man bei der Zusammenarbeit wirklich tolle und interesante Leute trifft), sondern auch überall in Bonn. Heut zu tage wächst in Deutschland eine internationale Stimmung!
Im ersten Monat vergeht die Zeit wie im Fluge, versuche im Vorbeiflug alles aufzufangen was möglich ist! Lass dein Deutsch stärken im Einfürhungskurs, lerne neue Leute im Studentenwohnheim und in Bonn kennen, nimm die Chance war, Ausflugsorte zu besuchen (und es wird niemals besser organisiert als vom Auslandsamt), erkunde die Umgebung, finde deinen eigenen Weg, mach Bonn dir eigen!
Die hilfsbereiten Leute findest du von Anfang an immer während des Semesters und besonders zweimal in der Woche bei der Kaffeestunde. Auch während des Semesters gibt es zahlreiche Veranstaltungen vom Auslandsamt, wie z.B. Filme, kulturelle Abende, Ausflüge, usw., die eine gute Gelegenheit bieten, einen Teil der 5000 ausländischen Studierenden und sogar deutsche Studenten zu treffen.
Du kannst (und wirst) überall in Deutschland und Europa herumreisen, viel studieren, natürlich viel Spaß haben, aber letztendlich braucht man immer eine Familie. Durch das Gastfamilienprogramm kannst du sogar auch „zwei Familien" haben, die eigene zu Hause, und die andere in Deutschland. Man kann sich wirklich somit wie zu Hause fühlen, in einer gemütlichen Atmosphäre, die man oft im Ausland vermisst.
Zum Schluss, Deutschland ist ein weites und großes Land, mit vielen verschiedenen kulturellen Strömungen, und dies ist die Chance deines Lebens, etwas Fantastisches zu erleben, dass du wirklich nie bereuen wirst.
- Kahlil Saad
Bonn Programm Student, 2006-2007
University of Kansas
"Germany Hands-On"
Germany Hands-On ist ein gutes Programm für Studenten, die ein bisschen mehr Erfahrungen in Deutschland sammeln möchten. Der Student hat die Möglichkeit, ein Praktikum zu wählen, das speziell auf sein Studium ausgerichtet ist. Wenn man Jura studiert, oder einfach ein großes Interesse an Jura hat, konnte man ein Praktikum in einer deutschen Rechtsanwaltsfirma absolvieren.
Das Praktikum hilft dem Studenten nicht nur herauszufinden, ob ihm Jura gefällt, sondern auch die Deutschkenntnisse des Studenten werden sich bestimmt verbessern und der Student wird die Chance haben, die Deutschen zu beobachten, wie sie arbeiten, kommunizieren und wie sie miteinander umgehen.
Obwohl das Praktikum nur 3 Monate dauert, lernt der Student vieles, was er nie vergessen wird. Ich fand, dass mein Verständis der deutschen Kultur und der Deutschen sich sehr verbessert hat und jetzt habe einen neuen Respekt für die Deutschen. Ich empfehle Germany Hands-On für diejenigen, die keine Angst vor Herausforderungen haben und mehr aus der Zeit in Bonn machen wollen.
- Tina Schultz
Bonn Programm-Student, 2005-2006
Tina Schultz in Young-Germany: "Relaxed Excellence"
Ein Erlebnis, das ich nie vergessen werde!
Letztes Jahr, als ich noch zu Hause war, hätte ich mir nie vorstellen können, wie gut mein Leben in Bonn sein wird. Ich bin schon etwa sieben Monate in Bonn und ich fühle mich sehr wohl in dieser kleinen Stadt. Es wird auf jeden Fall schwierig meine gesamten Erfahrungen in einem kurzen Aufsatz zu erzählen, aber zumindest werde ich hier meine Erlebnisse an der Uni, mit anderen Leuten, und mit der Gesellschaft insgesamt beschreiben. Es ist meine Hoffnung, dass durch diesen Aufsatz jemand anderes zumindest erahnen kann, wie gut das Leben in Bonn wirklich ist und wie viel Spaß ein Jahr im Ausland machen kann.
Die Universität Bonn ist relativ klein mit ungefähr 25, 000 Studenten und die Germanistische Abteilung ist noch kleiner. Als Germanistin bin ich immer mit derselben Gruppe von Leuten zusammen und besuche nur kleine Kurse mit ungefähr 25 Studenten. Das finde ich wirklich toll, weil die meisten freundlich und hilfsbereit sind. Ich kenne in jeder Vorlesung oder jedem Proseminar zumindest einen Studenten.
Außerdem sind die Studenten unglaublich freundlich und sie interessieren sich immer für anderen Kulturen und Sprachen. Dozenten sind immer hilfsbereit, besonders im Bezug auf die internationalen Studenten. Es wird nicht erwartet, dass man schon fließend Deutsch sprechen kann. Die Professoren wollen lieber, dass ihre internationalen Besucher und die deutschen Studenten etwas voneinander lernen. Für Studenten, die nicht bereit sind, Kurse an der Uni zu besuchen, gibt es Kurse beim Auslandsamt, die oftmals die Studenten besser auf die Sprache vorbereiten. Was mir auch geholfen hat, war das Study Buddy Program, wodurch ich eine gute Freundin kennen gelernt habe. Durch dieses Program kann man zugleich Hilfe bei der Uni-Arbeit bekommen und neue Freunde finden.
Wie gesagt, man sollte sich keine Sorgen um die Uni machen. Das Auslandsamt kümmert sich um die internationalen Studenten und ist immer hilfsbereit, sollte es irgendein Problem geben. Ich musste schon oft zum Auslandsamt mit Fragen oder einer anderen Angelegenheit gehen und jedes Mal haben sie mir geholfen.
Für mich bedeutet die Uni Bonn viel mehr als einfach nur Lernen. Die Leute in Bonn, gehören zu den besten Menschen, die ich kenne. Obwohl es manchmal schwer ist sie kennen zulernen, sind die Deutschen meistens gute und wahre Freunde. Als Amerikanerin fand ich es nicht so schwer, weil ich extrovertiert bin, d.h. als internationale Studentin habe ich bemerkt, dass ich manchmal zuerst etwas sagen muss. Danach sprachen die meisten Deutschen mit mir bereitwillig und mit Freundlichkeit.
Ich sehe auch immer dieselben Gesichter, egal ob ich in der Uni, im Zentrum oder in Köln bin. Deswegen habe ich es einfach gefunden, viele Leute kennen zu lernen und jetzt bin ich ein bisschen traurig, dass ich nach Hause fahren muss.
Die deutsche Gesellschaft ist im Vergleich mit meiner eigenen Gesellschaft ein bißchen lauter und ehrlicher, aber das finde ich irgendwie gut. Die Ehrlichkeit ist fast immer mit Höflichkeit verbunden und meistens gut gemeint. So oder so, die Deutschen sagen genau was sie meinen und es gibt gar keine Inszenierung. Ich muss mir nicht immer über alles Sorgen machen, sondern ich kann einfach ohne Angst Fragen stellen. Ich finde es echt gut, dass die deutsche Gesellschaft so unglaublich offen ist.
Meine Erlebnisse sind natürlich anders als die, die vielleicht andere Austauschstudenten haben. Ich kann nur berichten, was mir passiert ist, aber ich hoffe, dass interessierte Studenten von mir zumindest ein bisschen über diese alte und sich immer noch verändernde Kultur etwas lernen konnten.
- Genevieve Baer
Bonn Programm-Student, 2006-2007
Ohio State University
Studiengebühren, Schlüssel und Soße!
Sarah Ainsworth, Programmstudentin des Sommersemesters 2006, spricht in einem Artikel in "Forsch" über ihre Eindrücke an der Universität Bonn.
