Dies Academicus
Dies Academicus
Mittwoch, 7. Dezember 2011
Der dies academicus in diesem Wintersemester bietet wieder eine bunte Vielfalt von Angeboten, die nicht nur inneruniversitär von Interesse sind: So laden das Bonner Asienzentrum genauso wie das Zentrum für Entwicklungsforschung oder auch der interdisziplinäre Arbeitskreis „Lebensentstehung“ zu sehr unterschiedlichen, spannenden Vorträgen und Diskussionsrunden. Grund zum Feiern bietet die nun schon über 60-jährige Partnerschaft der Universität Bonn mit der Waseda University in Japan, über die mit Vorträgen, Filmen und einem „Study-Fair“ in der Aula informiert wird. In weiteren Einzelveranstaltungen steht z. B. der geheimnisvolle Shakespeare im Mittelpunkt eines kritischen Vortrags zum Film „Anonymus“, die Werke der Nobelpreisträger Mario Vargas Llosa sowie des Lyrikers Tranströmer werden beleuchtet und auch der „Ikone“ Marilyn Monroe ist ein Vortrag gewidmet.
Das „Centre for the Classical Tradition“ (CCT) lädt zu Vorlesungen ein und auch das Bonner Mittelalterzentrum (BMZ) bietet wieder mit Beiträgen rund um Minne, Sagen und Bilderwelten besondere Einblicke in das ‚dunkle Zeitalter‘. Ebenso werden die aktuelle Forschung aus der Orthopädie und Unfallchirurgie vorgestellt und die Universitäts-Augenklinik berichtet über ihre Erfahrungen mit neuen Behandlungsmethoden. Aus der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät werden Vorlesungen zu so vielfältigen Themen wie „Gender Studies“ bei Blütenpflanzen, „Peptidorigami“, oder dunkler Energie im Universum, aber auch zu problematischen Fragen wie der Entsorgung hoch-radioaktiven Abfalls und zur Biomasseverbrennung im Klimawandel angeboten. Somit präsentiert sich die Universität Bonn 2011 wieder als lebendige, international und interdisziplinär ausgerichtete Forschungsuniversität, die die Ergebnisse ihrer Arbeit in ansprechender Weise in die öffentlichen Diskurse einbringt.
Der dies academicus schließt wie gewohnt musikalisch: das Akademische Orchester spielt in der Aula Sergej Prokofjew (Sinfonie Nr. 7 cis-moll op. 131) und Franz Schubert (Sinfonie Nr. 8 C-Dur „Die Große“ D 944).
