Lektüre und Sprachpraxis
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| Course Level according to the "Common European Framework of Reference for Languages" (CEF) of the Council of Europe:C1, C2 Bitte klicken sie auf die Kurslevel (A1, A2, B1, B2, C1, C2) für eine Beschreibung der Anforderungen. |
| Der Kurs Lektüre- und Sprachpraxis richtet sich an fortgeschrittene Lerner (GER C1/2). Das Ziel des Kurses besteht darin, das Leseverstehen und die Sprechfertigkeit der Lerner zu fördern. Die fortgeschrittenen Lerner sollen längere, anspruchsvolle Texte lesend bewältigen lernen. Hierbei sollen die Texte nicht so sehr aus einer detailfixierten Perspektive unter die Lupe genommen werden, sondern vielmehr aus der "Vogelperspektive" untersucht werden, die zunächst den Text als Ganzes im Blick hat, bevor einzelne Teile davon oder der Text als Ganzes in seinen Einzelheiten untersucht wird. Die Lerner sollen dazu hingeführt werden, dass sie die Informationen aus den verschiedenen schriftlichen Quellen zusammenfassen und dabei Begründungen und Erklärungen in einer zusammenhängenden Darstellung wiedergeben können. Da die fortgeschrittenen Lerner Kommunikationssituationen auf einem gewissen, oft aber nicht sehr anspruchsvollen Niveau oft mühelos bewältigen, ist es das Ziel des Kurses, ihre Sprechfähigkeit auf einer qualitativ höheren Ebene zu fördern und sie auf die Ansprüche im akademischen Alltag vorzubereiten. Einzelziele:
Lerninhalte Die im Unterricht behandelten Themen können sein:Computer, Multi-Media, Arbeit, Zeit, öffentliches Handeln, Politik, Konfliktregelung, Kunst, Geschichte, Umwelt, Reisen, Lesen, Heimat, Alltag u.a. Die im Unterricht behandelten Textsorten sind:Zeitungsmeldungen, Berichte, Gedichte, Satiren, Interviews, wissenschaftliche Texte, Sachtexte, Romanauszüge u.a Methodik: a) Lektüre Um den Verstehensprozess der verschiedenen angebotenen inhaltlich wie sprachlich komplexen Texte zu unterstützen und zu fördern, werden verschiedene Lesestile, die von der jeweiligen Textsorte und der Leseintention abhängen, vorgestellt und eingeübt. Dazu gehören: überfliegendes Lesen: Lesen, um einen ersten globalen Überblick über einen Text zu erhalten und zu erkennen, worum es inhaltlich geht; orientierendes Lesen: Lesen mit dem Ziel zu erfahren, ob etwas über ein bestimmtes Thema oder einen Sachverhalt in einem Text steht; kursorisches Lesen : Lesen, um die wesentlichen Aussagen eines Textes zu erfassen; dabei will man aus wenigen Daten möglichst viel über einen Text erfahren; selektives Lesen: Lesen, um in einem Text eine bestimmte Information zu finden; totales Lesen: Lesen mit dem Ziel, den Inhalt eines Textes möglichst vollständig zu erfassen. Leseverstehensphasen werden in lerngesteuerten Sozialformen wie Partnerarbeit oder auch Gruppenarbeit durchgeführt. b) Sprachpraxis Im Unterricht wird der kontrollierte Erwerb von "Redemitteln", d.h. von sprachlichen Strukturen, die in Diskussionen unverändert bleiben, obwohl unterschiedliche Themenbereiche behandelt werden, unterstützt. Die Einübung erfolgt in gelenkten und ungelenkten Unterrichtsgesprächen und Rollenspielen. Für die verschiedenen Themenfeldern, in denen sich der Lerner verständigen soll, wird ein thematischer Wortschatz erarbeitet. Dies geschieht durch die Erarbeitung von Wortfeldern und -familien, Synonymen und Antonymen und idiomatischen Wendungen. Lernerfolgskontrolle: Zur Feststellung des Lernerfolgs dienen ein Zwischentest in der Mitte des Semesters und ein Abschlusstest. Darüber hinaus werden die Hausaufgaben besprochen und mindestens eine wird bewertet. In die Gesamtbeurteilung am Ende des Semesters fließt auch die mündliche Mitarbeit ein. Hier werden die sprachliche Qualität und die Kontinuität der Mitarbeit bewertet. |
